UnternehmenSolar für UnternehmenLEG
Lokale Elektrizitätsgemeinschaft
Solarstrom lokal mit Unternehmen und Nachbarliegenschaften teilen
Mit einer LEG können Unternehmen, Produzent:innen und Verbraucher:innen lokal produzierten Solarstrom über das öffentliche Verteilnetz gemeinsam nutzen – innerhalb klar definierter lokaler Grenzen.
Luftaufnahme von Wohngebäuden mit begrünten Flachdächern, Solaranlagen und umliegenden Gärten.
So funktioniert eine LEG
Ein lokaler Strommarktplatz für Unternehmen, Areale und Nachbarschaften
Eine LEG verbindet Stromproduktion und Stromverbrauch lokal – ohne dass alle Teilnehmenden am gleichen Hausanschluss liegen müssen.
Eine Lokale Elektrizitätsgemeinschaft ermöglicht Unternehmen, Gewerbebetrieben, Immobilienbesitzer:innen und weiteren Verbraucher:innen, lokal produzierten Solarstrom innerhalb der regulatorisch zulässigen Nähe gemeinsam zu nutzen. Der Strom wird über das bestehende öffentliche Verteilnetz transportiert. Die gemessenen Energiemengen dienen als Grundlage für die interne Abrechnung der LEG.
In Kürze
Was eine LEG für Unternehmen ermöglicht – und wo die Grenzen liegen
Für Unternehmen kann eine LEG interessant sein, wenn lokale Produktion, Verbrauch und Organisation zusammenpassen.
Lächelnde Person in rotem Rollkragenpullover vor blauem Himmel
Chancen für UnternehmenEine LEG kann lokale PV-Produktion wirtschaftlich nutzbar machen – zum Beispiel zwischen Gewerbebetrieben, Immobilien, Arealen und weiteren Verbrauchsstellen in der Nähe.
Teilnehmende finden
Mit den LEG-Karten mögliche Teilnehmende prüfen
Die Karten zeigen eine erste Orientierung für hohe und niedrige Rabattstufen. Sie ersetzen keine verbindliche Detailprüfung.
Unternehmen können damit prüfen, ob eigene Standorte, Nachbarliegenschaften, Gewerbebetriebe oder weitere Verbrauchsstellen grundsätzlich für eine LEG infrage kommen. Besonders wichtig: Die Karten zeigen lokale Zusammenhänge – sie sind kein Instrument, um Standorte über Gemeindegrenzen hinweg zusammenzufassen.
01Adresse oder Ortschaft eingebenDie Karte zeigt, welche Anschlüsse innerhalb der rot gekennzeichneten Gemeindegrenzen grundsätzlich für eine LEG infrage kommen.02Punkte und Bezeichnungen vergleichenJeder Anschluss erscheint als Punkt. Punkte mit gleicher Farbe, Form und Bezeichnung können grundsätzlich gemeinsam eine LEG bilden.03Gemeindegrenze und Rabattstufe prüfenLiegt keine Transformation vor, kann ein Rabatt von 40 % gelten. Wird eine Transformationsstufe genutzt, kann ein Rabatt von 20 % gelten. Anschlüsse ausserhalb der lokalen Begrenzung oder über Gemeindegrenzen hinweg gehören nicht zur gleichen LEG.04Detailprüfung einreichenDie Karten dienen als Orientierung. Die verbindliche Prüfung erfolgt im Rahmen der Einreichung anhand der Messpunktnummern, der Netzebene, der Gemeindegrenze und der Netztopologie.
LEG Teilnehmende identifizieren
Rollen und Betrieb
Wer in einer LEG welche Aufgaben übernimmt
Für Unternehmen ist die saubere Organisation entscheidend: Verträge, Messdaten, Abrechnung und Mutationen müssen geregelt sein.
Die BKW informiert über die Netztopologie, prüft die Anmeldung, installiert fehlende Smart Meter, misst Produktions- und Bezugsdaten und rechnet Strom aus dem öffentlichen Netz sowie eingespeisten Strom ab. Die Betreiberin oder der Betreiber der LEG organisiert die Gemeinschaft, holt Einwilligungen ein, regelt Konditionen und verantwortet die interne Abrechnung.
Mehr zu den Rollen
Häufige Fragen
Antworten zur LEG für Unternehmen
Das Wichtigste zu Grenzen, Teilnahme, Smart Metern, Abrechnung und Marktteilnahme.
Diese Antworten fassen zentrale Punkte für Unternehmen zusammen, die eine LEG prüfen oder betreiben möchten.
Weiterführende Informationen
Grundlagen für Planung und Betrieb einer LEG
Hilfreiche Unterlagen und externe Informationsquellen für Unternehmen, Betreiber:innen und Dienstleister.
Für Gründung, Verwaltung, Verträge und Abrechnung einer LEG können weiterführende Unterlagen und spezialisierte Dienstleister hilfreich sein.
BGB Lokale Elektrizitätsgemeinschaft
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Die BKW unterstützt Unternehmen bei Fragen zur LEG, zu Netztopologie, Smart Metern, Messdaten, Anmeldung und technischer Prüfung möglicher Teilnehmender.

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