Fachpersonen & PartnerSolarAbnahmevergütung
Für Fachpartner
Abnahmevergütung einordnen und Kund:innen beraten
Fachpartner helfen Kund:innen zu verstehen, wann die dynamische Abnahmevergütung sinnvoll ist – und ob Batteriespeicher, EMS oder steuerbare Verbraucher wirtschaftlich beitragen können.
Mann an einem Arbeitsplatz mit mehreren Monitoren in einer Leitwarte.
Dynamisches Vergütungsmodell
Stündliche Marktpreise statt Durchschnittswert
Die Abnahmevergütung bildet den Wert des eingespeisten Stroms je Stunde ab.
Bei der Abnahmevergütung wird eingespeister Strom pro Stunde nach dem Day-Ahead-Spotmarktpreis für das Marktgebiet Schweiz vergütet. In Stunden mit tiefen oder negativen Preisen kann Einspeisung unattraktiv sein; in Stunden mit hoher Nachfrage kann sie attraktiver sein. Für Kund:innen ist deshalb entscheidend, ob Anlage, Speicher, Energiemanagement und Verbrauchsprofil aktiv auf diese Preissignale reagieren können.
Wechsel beantragen
Beratung und Wirtschaftlichkeit
Wann Abnahmevergütung, Batterie und EMS sinnvoll sein können
Die passende Empfehlung hängt von Messung, Flexibilität, Verbrauchsprofil und Risikobereitschaft der Kund:innen ab.
Zwei Personen betrachten mehrere Monitore mit Diagrammen und Daten, während eine Frau auf einen Bildschirm zeigt.
Voraussetzungen prüfenVor einer Empfehlung sollten Fachpartner klären, ob die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für das dynamische Modell erfüllt sind.
Wechselprozess
So begleiten Fachpartner den Wechsel
Vor der Anmeldung empfiehlt sich eine technische und wirtschaftliche Vorprüfung.
Fachpartner sollten vor dem Wechsel klären, ob Messung, EMS, Speicherstrategie und betriebliche Flexibilitäten bereit sind, um das dynamische Modell sinnvoll zu nutzen.
01Potenzial und Flexibilität prüfenAnalysieren Sie PV-Leistung, Einspeiseprofil, Eigenverbrauch, Lastspitzen, Batteriespeicher, EMS und steuerbare Verbraucher.02Wirtschaftlichkeit einordnenBewerten Sie mögliche Mehrerlöse, vermiedene Einspeisung zu Tiefpreisen, Eigenverbrauchsvorteile, Speicherzyklen, Investitionskosten und Betriebsaufwand.03Wechsel beantragenBeantragen Sie den freiwilligen Wechsel zur Abnahmevergütung über das Formular auf der BKW Website. Der Wechsel ist jeweils für das kommende Quartal möglich.04Messung und Start prüfen lassenDie BKW prüft, ob die stündliche Messung mit Smart Meter oder Lastgangzähler möglich ist. Sind die Voraussetzungen erfüllt, startet die Abnahmevergütung zum bestätigten Quartalsbeginn.
Preisbildung
Spotmarktpreise und Mindestvergütungsprämie erklären
Grundlage ist der stündliche Day-Ahead-Spotmarktpreis für das Marktgebiet Schweiz.
Der Spotmarktpreis wird für jede Stunde des Folgetags publiziert. In Stunden mit Stromüberschuss ist die Vergütung meist tiefer, in Stunden mit höherer Nachfrage kann sie steigen. Negative Preise sind selten, aber möglich; dann kann Einspeisung statt einer Gutschrift zu Kosten führen. Fachpartner sollten diese Mechanik im Kundengespräch verständlich erklären.
Häufige Fragen
Antworten für Fachpartner
Das Wichtigste zu dynamischen Preisen, EMS, Speicher, negativen Preisen und Wechselprozess.
Diese Antworten unterstützen Fachpartner in der technischen und wirtschaftlichen Beratung.
Downloads
Unterlagen zur Abnahmevergütung
Die wichtigsten Dokumente zur dynamischen Abnahmevergütung der BKW.
Die Unterlagen erklären Preisbildung, Anwendung der Abnahmevergütung und die relevanten Ansätze für 2026.
Preisblatt Abnahmevergütung 2026 (PDF, 79 kB)
Download
Abnahmevergütung der BKW (PDF, 270 kB)
Download
Die BKW unterstützt Fachpartner bei Fragen zur Anmeldung, zur stündlichen Vergütung, zu Batteriespeicher, EMS, Messung und Optimierung von PV-Anlagen.

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