Fixe Begrenzung am Wechselrichter
Die Einspeiseleistung wird technisch auf maximal 70 % der installierten Modulleistung begrenzt. Diese Lösung ist einfach, nachvollziehbar und für viele Standardanlagen geeignet.
Begrenzung über Steuergerät
Die Regelung erfolgt über eine Steuerung, die Wechselrichter oder Anlagenkomponenten entsprechend ansteuert. Das ist sinnvoll, wenn mehrere Wechselrichter oder zusätzliche Verbraucher koordiniert werden.
Parametrierung dokumentieren
Für Planung, Abnahme und spätere Anpassungen sollte klar dokumentiert sein, wie die Einspeisebegrenzung umgesetzt und parametriert wurde.
Spitzen in Batterie verschieben
Ein Batteriespeicher kann Produktionsspitzen aufnehmen und später für Eigenverbrauch oder Lastspitzenmanagement bereitstellen. Das reduziert die Einspeisespitzen und erhöht den lokalen Nutzen der PV-Anlage.
Verbrauch netzdienlich steuern
Ein Energiemanagementsystem kann steuerbare Verbraucher wie Wärmepumpen, Ladeinfrastruktur oder Prozesslasten gezielt in Zeiten hoher PV-Produktion nutzen.
Anlagengrösse und Lastprofil abstimmen
Gerade bei Gewerbe- und Industrieanlagen lohnt sich die Abstimmung von PV-Leistung, Anschlusskapazität, Lastprofil und Eigenverbrauch bereits in der Planung.
Ertragswirkung verständlich erklären
Die Begrenzung betrifft vor allem seltene Einspeisespitzen. Fachpartner sollten Kund:innen zeigen, wie hoch die erwartete Abregelung ist und welche Optimierungen möglich sind.
Technische Angaben vollständig liefern
Für Netzprüfung, Bewilligung und Inbetriebnahme müssen relevante Angaben zu Anlage, Wechselrichter, Steuerung, Speicher und Einspeisebegrenzung vollständig eingereicht werden.